Montag, 12. Februar 2018

"Liebe ist kompliziert"

dachte ich, viel lauter als ich eigentlich wollte. "Oder bin nur ich so kompliziert?"
Es ist schwer Worte dafür zu finden, denn in meinen Augen sammeln sich so viele
Tränen. Ein Text aus tiefem Herzen. Alles, was ich die ganze Zeit irgendwie
mit mir rumtrage und manchmal in irgendwelche freien Schubladen stopfe und somit wegstecke,
macht sich nun doch Luft. Ich weiß nicht, ob ich mit jemandem darüber reden kann. Meine
Gedanken kennen so viele Wege, die unerklärlich sind. Ich fühle mich alleine.
Ich hab Angst davor. Angst, vor dem was ich fühle. Wie ist es möglich, dass ein anderer Mensch
so viel Macht über einen hat? Dass ein anderer Mensch darüber entscheiden kann, ob die
Sonne heute scheint oder ob es Regenwetter gibt? Und im nächsten Moment bekomme Angst, weil ich ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und was das mit mir macht. Dieses ständige Gefühl, alles geklärt haben zu wollen. Das Gefühl, manchmal auf Granit zu stoßen. Das Gefühl, sich ständig erklären zu wollen. Das Gefühl, nicht genug zu sein. Das Gefühl, ignoriert zu werden, wenn man doch nur Fragen hat auf die man selbst keine Antwort weiß.. Diese Dinge, die einen beschäftigen, aber die man selber nicht aus der Welt schaffen kann. Das Gefühl, dass man alles kaputt macht, wo doch alles gerade so schön war. Und dann diese Angst, dass alles nie genug war oder eben nicht mehr genug ist. Und nie mehr sein kann. Und dass du dann
Gehst.

Dass du gehst..
Gott. Hilfe. Das ist meine größte Angst. Dass all meine gedanklichen Wege so viele werden, zu wirr werden, zu unausstehlich. Dass meine Sorgen, dir die Nerven rauben. Dass
ich nicht mehr genug bin. Ich hab so eine Angst davor. Dass du
gehst.

Dass du eines Tages
gehst

Dass du eines Tages sagst "ja Lena, ich liebe dich nicht mehr" oder "Ich kann das nicht mehr,
ich verlasse dich"
Aber glaub mir, selbst wenn ein Tag kommen sollte, an dem du gehen willst, liebe ich dich
weiter. Meine Liebe wird ewig leben und mein Herz wird immer treu dir gehören.

Montag, 20. November 2017

nachts

„An manchen Tagen frag ich mich, wies dir geht und was machst 
Dann schließe ich meine Augen und seh wie du lachst“


Ich wache mitten in der Nacht auf und mein erster Gedanke bist du. 
Ich habe den Gedanken immer zur Seite geschoben und wenn ich
Ehrlich bin, wollte ich auch gar nie mehr daran denken. 
Ich hatte es verstanden und es akzeptiert aber wollte es einfach von mir fernhalten.
Für lange, lange Zeit. Ich bin kein Mensch, der aufhört zu lachen oder den Kopf in den 
Sand steckt. Nein. Aber wie lange kann man Dinge von einem fernhalten? Wie lange
Dauert es, bis der erste Gedanke sich wieder einschleicht und man sich beschämend fragt,
Ob man den Klang des Lachens seines liebsten Menschen noch kennt. Ich schäme mich 
Für diesen Gedanken. Aber keine Sorge. Im nächsten Augenblick hab ich dein herzliches 
Lachen gehört. Ich habe es nicht vergessen. Ich erinnere mich an dein Lachen und an deine Augen.
An deinen Duft und an deine Hände. Gott. Niemand kann sich vorstellen, wie sehr ich dich
Vermisse. Ich vermisse dich so sehr. Ich hasse es, wenn ich es nicht ausdrücken kann aber für dieses 
Gefühl gibt es kein Wort. Du bist immer alles gewesen, was ich geliebt habe. Und jeder 
Der uns kannte, wusste das. Denn es war einfach offensichtlich- die liebe. Das Band
Zwischen uns, diese Freundschaft. Das bedingungslos. Ich liebte dich mehr wie ich es je sagen kann. Ich liebte dich so sehr. Glaub mir, du fehlst mir jeden Tag und ich kann es nicht
Fassen, dass ich dich nie wieder sehen werde. Ich kann’s nicht fassen. Ich liebe dich

Montag, 12. Juni 2017

an leines

Worte finden, um etwas zu beschreiben oder zu sagen und dem den nötigen Ausdruck zu verleihen.


Kẹr·be
"eine kleine, v-förmige Vertiefung in etwas."

Ich weiß nicht genau, wie ich diesen Text anfangen soll. Aber ich bezieh mich auf die Bedeutung der Kerbe. Denn manche und wenige Menschen sind in meinem Leben etwas wie eine Kerbe. Eine Vertiefung, ein Einschnitt. Ob positiv oder negativ. Diese Menschen haben mein Leben verändert und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich habe mal mehr darüber nachgedacht und mal weniger, aber heute möchte ich das zum Ausdruck bringen. Ich kann diese Menschen an beiden Händen abzählen und dazu eine lange Geschichte erzählen, bei welcher mir locker die Tränen kommen würden. Ich habe eine Freundin, die ich über alles liebe. Ich weiß, dass ich ihr viel zu selten sage, wie lieb ich sie habe und noch viel mehr weiß ich, dass ich es öfter tun sollte. Danke.
Dass du mein Leben geprägt hast, ich so viele von dir lernen durfte und dafür, dass du mich nie aufgegeben hast.

durch meine Augen ist sie ein so schöner und besonderer Mensch ist. Und ich finde keine Worte dafür, damit sie mir glauben kann, denn sie sieht das (glaub ich) ganz anders. Dann wünsche ich mir, dass sie sich sehen kann. Mit meinen Augen. In all diesen Farben. Ja, zeig dich wie du magst. Aber ich kann dich sehen. Ich weiß, wer du bist. Und mit all dem, was du bist, hast du mein Leben verändert. Du bist ein Teil von mir, denn du bist ein Vertiefung und Bereicherung. Ich liebe dich. Und auch- wenn du es nicht weißt, denk immer daran, dass ich dich nicht, für nichts und niemanden, sitzen lasse. Denn Loyalität schreib ich groß. Ich habe dir meine Treue geschworen und die werde ich dir niemals nehmen. Du bist nie allein! loveu.

Dienstag, 16. Mai 2017

WEHMUT

Mir soll jemand sagen, wann es endlich aufhört, wehzutun! Wann ann ich endlich wieder atmen, ohne dass ich denke, mir kann jeden Moment die Luft wegbleiben? Wann kann ich endlich wieder reden, ohne dass mir die Worte fehlen? Wann kann ich endlich wieder lieben, ohne Angst vor dem Verlieren zu haben? Erst tippen meine Finger die Worte aus meinem Herzen und dann drücke ich zum 1000 Mal die Backspacetaste, weil die Tränen nur so von meinen Wangen rinnen. "lasst mich alle in Ruhe", denk ich mir still und leise. Soll mich doch jeder nur in Ruhe lassen. Mit wem kann ich schon sprechen? Ich muss mein Herz auf einen Servierteller legen. Wer ist so bekloppt und liefert sich aus? Niemand. "ist mir doch egal, was schlimmeres als das kann doch sowieso nicht mehr passieren", sagte ich mir und riskierte immer, immer, immer und immer wieder alles was ich habe. Ich habe aufgehört mich nach Dingen zu richten und aufgehört, das zu tun, was andere von mir verlangen. Wenn ich zurückdenke, dann muss ich jedesmal weinen. Ich trage ein Loch im Herzen. Wenn ich zurückdenke, dann finde ich mich immer zuerst im Krankenhaus wieder.Vor dir. Vor einem Tropf, vor einer Nadel, vor Blut. Ich erinner mich oft daran, wie viel Angst ich hatte und dass ich mir nichts mehr wünschte, als dem Schwindel nachzugeben oder rauszurennen.
Deine Schreie hallen in meinem Kopf.
Ich kann nicht. Ich will weg. Ich kann das nicht. Wirklich nicht. Was soll ich tun? Bitte. Hilfe.
Ich höre deine Schreie. Noch heute. Und noch heute, ist es für mich so schrecklich, dass ich keine Worte dafür finde. Ich. liebe. dich. so sehr. so, so, so sehr. Ich habe so viel Angst. Vor der Nadel und dem Blut. Aber am allermeisten, vor meiner Hilflosigkeit. Statt meinem Instinkt nachzugeben und raus zu rennen, steh ich von meinem Platz in der Ecke auf und mache einen Schritt auf dich zu. Ich werde nicht gehen-Niemals. Die Tränen und die Angst schlucke ich runter, damit ich für dich stark sein kann. Ich sehe deinen Schmerz und das trifft mich mit so einer Wucht. Ich höre, wie verzweifelt und traurig du bist, in jedem Ruf. "Lena.. sei stark", sag ich mir. Ich komm zu dir, nehme deine Hand und sage dir, dass es gleich vorbei ist. "Halt durch, du hast es gleich geschafft" , sage ich viel stärker und viel ruhiger, als ich es bin. Du vertraust mir. (hat jemand auch nur eine verdammte Ahnung, wie sehr ich sie geliebt hab?!) Du hast mir immer vertraut. Und dann habe ich mir selber vertraut. Ich bin für dich da. Ich bin da, wenn du schwach wirst. Ich bin immer da. Immer. Und dafür stecke ich alles zurück. Alles

Sag mir, wann ich wieder atmen kann. Sag mir, wann ich wieder Luft kriege.

Montag, 27. Februar 2017

Loch im Herzen

Jeden Tag da denke ich an dich. An dein Lächeln, deine Hände und an deine Augen. Ich erinnere mich daran, wie du mich umarmt hast und an deinen Duft. Ich erinnere mich an deine liebevolle Art und daran, dass es keinen Menschen gibt, der so ein reines Herz besitzt. Ich spüre den Drang, aufzustehen, durch den Garten zu rennen, bei dir sturm zu klingeln und Tee mit dir zu trinken. Und dann fällt mir plötzlich ein, dass das nicht mehr geht. Weil du mir nie wieder die Tür öffnen kannst. Weil du mir nie wieder Tee kochen kannst und ich dich nie wieder lächeln sehen kann. Dann kann ich diese Leere fühlen. Und ich muss dabei zu hören, wie mein Herz bricht. Ich habe keine Wahl. Dann überrumpelt mich alles regelrecht. Ich fühl einen Schlag tief, tief ins Herz und das Wort "Vermissen" bekommt ein ganz andere Bedeutung.

Und eine ganz neue Dimension

Montag, 6. Februar 2017

Teil 2

2.1 Dein Garten

Von der Straße aus, die durch eine Siedlung führt, sieht man nur ein schönes, großes Haus. Ein altes aber dennoch schönes Bauernhaus. Welches ziemlich in die Jahre, aber auch durch die Zeit, gekommen ist. Eine Dornenhecke hat dein Haus immer von der Straße getrennt. Ich erinnere mich, dass ich mich beim Schaukeln oft an deren Dornen verletzt hatte. Kein Kind aus der ganzen Siedlung hatte so eine große und schöne Schaukel wie ich. Mit dieser Schaukel konnte man so hoch Schaukeln, dass man das Ende der Siedlung sehen konnte. Auf dieser Schaukel habe ich so viel Zeit verbracht. Wenn man zu deiner Eingangstür wollte, musste man an der Hecke vorbei und konnte die Auffahrt entlang laufen. ODER man benutzte das kleine, schöne Gartentor, welches von Rosen umgeben war. Ich ging immer durch das kleine, schöne Gartentor. Aber nur weil es schneller ging. Ich öffnete das Tor auch nie, sondern stieg immer oben drüber. Ich hatte es immer viel zu eilig, zu dir zu kommen. Wenn ich ganz aufgeregt war, dann rannte ich lieber außen rum und nahm den "normalen" Weg. Dein Garten ist so wunderschön. Du hast die Blumen geliebt. Du hast deinen Garten geliebt und das konnte man sehen. Er war eine Mischung aus wilder und gepflegter Liebe. Aber egal wo man hin sah, man sah die Liebe. Die Liebe in deinen Blumen, in den Bäumen und den Stäuchern die zum Teil kreuz und quer wuchsen. Manchmal erinnerte mich der Garten an einen Dschungel und wenn man dann genauer hin sah, dann sah man die Liebe im Detail. Rund um deinem Haus waren Blumen und das grünste und satteste Gras. [...]
Du hast die Blumen geliebt- so sehr. Und das wusste ich schon immer. Deine liebste Blume war die Rose. Aber keine Blume ist so schön wie du. Du bist die schönste Blume von allen Feldern dieser Welt. Du hast immer am Schönsten geblüht, hattest immer die schönsten Farben. Du hast für alle geblüht, ohne etwas zu bekommen. Ich liebe dich, meine Rose. Leb wohl

Mittwoch, 12. Oktober 2016

..ja, ok, ich gebs zu

                            

meine Welt hat sich immer nur um dich gedreht. Einen Moment lang dachte, ich meine Welt bleibt stehen. Ich dachte, ich falle in die Abgründe der Welt. Dachte, ich ertrinke in den Ozeanen und verlauf mich in all den Wäldern. Ich dachte, ohne dich, gibt es keinen Morgen mehr. Der Gedanke daran, dass du keinen Fuß mehr vor den anderen setzt und neben mir hergehst, war unvorstellbar. Ich dachte, es gäbe niemanden mehr der mich auffängt. Keinen Fels mehr in der Brandung und ich dachte, es gäbe niemanden mehr, der mir den Weg zeigt. Aber so ist es nicht. Du bist da. Wir sehen die Welt nun aus verschiedenen Perspektiven. Du fehlst mir, aber du bist immer bei mir. Der Gedanke ohne dich sein zu müssen, hat mich wahnsinnig traurig gemacht und ich wusste nicht, wie. Ich wusste nicht, warum. Aber wenn du nicht mehr atmen kannst, dann atme ich nun für dich weiter. Mein Leben ist schön, weil du darin einen Platz hast. So wird's bleiben. Ich liebe dich, ganz egal wo du bist. Meine Welt dreht sich weiter. Für dich
Und für mich.