Samstag, 1. Juni 2019

Wunder gibt es nicht


01.06.19

bin mit Emma laufen“, schrieb ich auf einen Zettel und hinterließ ihn für meine Mama in der Küche.

ich laufe. Laufe, laufe und laufe.
Bin mitten im Nirgendwo. Um mich herum nirgends ein Haus. Nur Felder und Bäume und über mir der goldene Himmel.
Die laute Musik in meinen Ohren. Die Haare wehen durch mein Gesicht.
Ich streiche sie weg. Stelle die Musik auf die ultimative Lautstärke. Ich laufe über all die Felder. Frisch gepflügte. Welche, auf denen noch Getreide steht und über welche auf denen nur Erde liegt.
Ich kenne diese Felder. Früher haben mein Papa und ich auf einem davon Verstecken gespielt. Insgeheim wünschte ich mir die ganze Zeit, dass Frank irgendwo auf einem Feld steht. Dass er den Zettel gelesen hat und nach mir sucht. Dass er irgendwo dort steht. Aber ich war allein. Nirgends war eine Menschenseele zu sehen. Träume platzen. Unsere
Ich renne. Renne so schnell es geht. So lange, bis es weh tut. Ich renne weiter. Ich will alles hinter mir lassen. Der Schmerz in meiner Brust wird stärker. Ich renne weiter. Schneller, Schneller. Tränen rinnen über meine Wangen. Gezwungenermaßen halte ich an. Breche zusammen.
Ich würde dich nicht einmal hassen“, denke ich mir weinend. „Nein. Ich würde dir verzeihen. Verzeihen, dass du mein Herz gebrochen hast.“ Doch- nirgends auf all den Feldern.. fand ich..

dich.


Dienstag, 28. Mai 2019

die Liebe

ein unerforschtes, unerklärbares Mysterium.

Liebe.
Ich liebe auf viele Arten.
Meine größte Liebe war meine Oma. Ich habe so oft versucht, dieses Band zwischen
uns auf ein Blatt Papier zu bringen. Ich habe versucht, diese Liebe festzuhalten.
Mit Wörtern, zwischen Zeilen und sogar auf Fotos- aber es ist mir nie gelungen.
Meine Oma war der liebste Mensch, den ich kannte und wahrscheinlich je kennen werde.
Ich. Mir fehlen schon wieder die Worte. Obwohl es so viel zu sagen gibt. Ich könnte es in Kapiteln
schreiben. Mir fallen so viele Dinge ein, die ich allen über sie sagen möchte. Vielleicht irgendwann..
Ich habe nie wieder für jemanden so empfunden.
Und sie fehlt mir- jeden Tag.
Ich kann nicht an ihr Grab gehen. Und selbst wenn ich es einmal schaffe, kullern die Tränen
schon, wenn ich noch auf dem Parkplatz bin. Nach all den Jahren. Viel zu lange ist es her, dass ich
ihr wunderschönes Lächeln sehen konnte,mit dem sie mich immer ansteckte. Und viel zu lange ist
es her, dass ich ihre kleinen, rauen Hände in meinen halten konnte.
Sie war meine beste Freundin. Meine Oma hat gegenüber von uns gewohnt und ich war jeden Tag dort. Sie hatte immer furchtbar leckeren Tee und ich erinnere mich so gerne an diese Zeit.
Auf dem Küchentisch standen immer Blumen. Im Winter brannte der Ofen und das Holz knisterte und ich durfte den braunen Zucker lutschen. Wir haben zusammen den Kaugummiautomaten geknackt und zusammen Pudding gegessen. Meine Oma wa der liebste Mensch auf der Welt.
Alle Kinder haben ein Osternest bekommen und jeder war jederzeit willkommen. Sie war meine größte Liebe. Einmal habe ich ihr Schnaps aus dem Keller geklaut aber ich konnte es nicht aushalten und habe es ihr gesagt.. Sie hat mich umarmt.
Und dann haben wir einen Schnaps zusammen getrunken. Ich hatte keine Geheimnisse vor ihr. Sie war immer so liebevoll und herzlich. Und ich kann mich in all den Jahren, in denen ich bei ihr war nicht an ein einziges Mal erinnern, an dem sie auf mich geschimpft hat. Irgendwann vergaß sie wo ihre Marmelade stand. Und das ist das einschneidene Erlebnis für mich. Mit dem Vergessen der Marmelade fing für mich alles an. Meine geliebte Oma wurde krank. Ich saß lange an ihrem Bett, kochte ihr Tee und Suppe. So wie sie damals für mich. Ich ermutigte sie zum Essen und stütze ihr dabei den Rücken wenn sie drohte wegzusacken. Ich ermutigte sie zum Gehen, bis sie es nicht mehr konnte. Ich hasste zu sehen, wie schwach sie war. Und so oft wollte ich an ihrem Krankenbett weinen. Doch ich tat es nie.
Ich war immer stark für sie. Und sie für mich. Sie hat ihr Lachen nie verloren.
Und dann ist meine Oma verstorben. Meine größte Liebe.
Ich wollte nie mehr fühlen. Ich war wie betäubt. Ging normal zur Arbeit, zog meine Prüfung durch und erzählte es solange nicht, wie es nicht nötig war. Zu unreal.
Meine liebe Oma.
Meine Kamera rühre ich bis heute kaum an. Denn es erinnert mich so sehr an sie. Das Fotografieren.
Meine Oma hat mir viel über die Liebe beigebracht. Über bedinungslose Liebe. Über Fürsorge, Geborgenheit und Zuflucht. Konflikte löse ich mit Geduld. Ich werde so gut wie nie laut. Das mag doof klingen, aber ich versuche sowas mit Liebe zu lösen. Für mich persönliche brachte es immer mehr, als jeder laute Streit. Mehr als wegrennen. Eine warme Umarmung löste viel mehr.
Dann lernte ich Frank kennen. Meine zweite Liebe. Da war plötzlich jemand, der mir Halt gab.
Jemand, dem ich all die Liebe aus meinem Herzen geben konnte. Jemand, der mein Herz geheilt hat und weil diese Wunde mit meiner Oma so tief ist, hatte ich immer so schreckliche Angst, dass mir das mit Frank auch passiert.


Und es passierte.

Dienstag, 5. Februar 2019

Da sind aufeinmal neue Gefühle
Neue Werte
Eine neue Wichtigkeit und Richtigkeit 
Versteckte Seiten
liegen blank 
liegen offen
Offen auf dem Tisch
Vor deinem Auge
Sag, was siehst du?

Mittwoch, 16. Mai 2018

Der Ich-Erzähler

Wer bin ich?
Das weiß ich nicht. Eine Frage die ich mir seit einer Ewigkeit immer wieder stelle. Im Grunde
bin ich ein einfaches Mädchen. Nichts besonderes. Ich wünschte mir aber, dass ich für irgendjemanden da draußen etwas ganz besonderes bin.
Ich habe einen Freund den ich über alles liebe. Einen Freund, der mein Anker ist. Einen Freund
mit dem ich gerne lache und rumalbere. Einen, mit dem ich gerne schöne Abende verbringe, Wein trinke oder dummes Zeug rede. Einen Freund der meine bessere Hälfte ist. Einer der mein Herz in den Händen hält und mit dem ich mir eine Zukunft wünsche. Einer, der mir Geborgenheit gibt und mir das Gefühl gibt angekommen zu sein. Einer der mir zeigt, was Liebe ist. Was Zuhause ist.
Was Zärtlichkeit und Fürsorge bedeutet.
Ich mag es wenn man einen familiären Freundeskreis hat und alles machen kann ohne sich unwohl zu fühlen. Sich alles nehmen kann, ohne zu fragen und alles sagen kann ohne schief angeguckt zu werden. Ich habe einen Hund und eine große Familie, die ich sehr liebe. Ich bin ein absoluter Familienmensch. Für die Menschen die ich liebe, stell ich mich selbst immer hinten an. Bin sehr selbstlos. Ich mag die Natur und habe eine Schwäche für Rosen oder generell für Blumen. Ich mag es, wenn es blüht - egal ob Blume oder Mensch. In mir schläft ein hoffnungsloser alter Romantiker. Ich erhalte gerne handgeschriebene Briefe oder Blumen und mag es, wenn mir jemand seine Jacke bei kaltem Wind anbietet oder mir die Tür geöffnet wird. Manchmal fühle ich mich zerbrechlich und wünsche mir jemanden, der seine starken Arme um mich legt und mir die Haare aus dem Gesicht streicht. Ich finde es attraktiv und süß, wenn jemand kleine Details von meinem Charakter kennt/sich merkt und darauf achtet. Ich finde es schön, wenn jemand etwas erwähnt, was mich auszeichnet und oft frage ich nochmal nach, einfach um es nochmal zu hören. Ich glaube, dass ich bescheiden bin denn aus Geld mache ich mir nichts. Ich habe einen zum Teil einen trockenen Humor, den Fremde selten verstehen. Ich bin lieber ruhig anstatt laut. Ich glaube, ich bin für vieles zu haben aber vor einigen Dingen verschließe ich mich auch. Außerdem habe ich ein paar komische Eigenheiten für die ich manchmal seltsam angesehen werde. zB gebe ich nicht gerne lange Bestellungen bei Mc Donalds ab oder ich werde nervös, wenn im Supermarkt hinter mir eine lange Schlange ist und ich mein Portemonnaie nicht griffbereit habe. Ich mag es nicht, wenn Leute auf mich warten müssen während ich in der Umkleidekabine bin oderso. Dabei bin ich andererseits wahrscheinlich der unpünktlichste Mensch den es gibt (was mich selber stört). Früher habe ich nie über das geredet, was mich bedrückt. Ich habe viel fotografiert und oft Tagebuch geschrieben. Bin weder hyperintelligent noch wunderschön. Ich mag lange Autofahrten mit den richtigen Menschen und der richtigen Musik. Generell interessiere ich mich für gute Musik. Ich habe große Angst vor Nadeln und Blut. Und vor dem schwindeligen Gefühl, welches dadurch ausgelöst wird. Aber meine größte Angst ist weder noch. Am meisten Angst habe ich vor dem "Verlassen". Das war immer einer der Gründe für meine Leidenschaft beim Fotografieren. Das Wissen, etwas festhalten zu können. Ich bin nachtragend, kompliziert und verdammt gefühlvoll.. Manchmal werde ich komisch und weiß nicht warum und ich kann es nicht abschalten. Mir fällt es schwer mich zu entschuldigen und ich bin nicht kritikfähig, wenn die Kritik von geliebten Menschen kommt. Ich mag es, wenn ich Menschen verstehen kann und hinterfrage sehr viel. Ich glaube, ich habe ein extrem gutes Einfühlungsvermögen und kann daher sehr viele Situationen nachempfinden. Mein Freund denkt manchmal, dass ich ihn nicht verstehe. Aber um ehrlich zu sein: stimmt das nicht. Im Grunde gebe ich es nie zu, denn das bereitet mir Schwierigkeiten aber ich verstehe so viele Gefühlslagen und habe für zu vieles Verständnis. Ich bin kein guter Mensch und das habe ich nie gedacht aber ich bin liebevoll und herzlich und das ist das, was ich mit Gewissheit über mich weiß. Nach dem Tod von meiner Oma habe ich mich verändert. Ich weine schneller und lasse Dinge schneller an mich ran. Seitdem habe ich Angst verlassen zu werden und wünsche mir jemanden, der mich so liebt wie ich sie. Denn dann wüsste ich genau, dass es die reinste Form der Liebe wäre. Und dass nichts auf der Welt passieren kann, was diese Liebe ändert. Vor kurzem habe ich etwas erfahren, was mich echt getroffen hat. Keine Ahnung. Sonst höre ich so etwas, mache mir kurz Gedanken und evtl verliere ich heimlich ein paar Tränchen. aber danach lässt es mich "kalt". Ich weiß nicht, was es bedeutet Dinge im Hinterkopf zu behalten. Ich habe machmal Angst aber das gebe ich nie zu, denn ich wäre gern mutig. Damals als ich meine Oma so gesehen habe, all meine Gefühle verdrängt habe um ihre Angst in Mut umzuwandeln, bin ich ein Feigling geworden. Ich bin optimistisch und sehe in fast allem das Gute. Ich bin jemand, der nie aufgibt und für das kämpft, was er liebt selbst wenn es wehtut. Ich bin immer ehrlich, auch wenn es unangenehm werden könnte. Ich bin jemand, der eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen trägt. Ich träume vom Heiraten, einem eigenen Haus und einer eigenen Familie. Einem Mann der mich auch an schlechten Tagen liebt. Jemanden, dem ich mein Herz in die Hände legen kann und der es selbst bei Wind und Wellen nicht fallen und somit ertrinken lässt. Ich habe nicht viel zu geben. Ich bin dieses komische Mädchen mit tiefen Gefühlen. Wenn ich eines kann, dann lieben.
Meine Liebe überdauert Schmerz, Zeit, Zweifel und Wut. Denn meine Liebe kennt keine Einschränkung. Liebe ich dich einmal, dann immer. Ich denke, ich trage ein Licht in mir und kann damit strahlen. Oft wünsche ich mir, mein Lächeln sei ein Strahlen. Ich bin ein sehr lebensfroher Mensch. Gehe gerne zelten, verbringe Sommerabende gerne draußen, ich würde gern ein Baumhaus bauen, geh gerne picknicken, ins Kino oder ins Schwimmbad. Ich verreise gerne und bin auch abenteuerlustig. Ich brauche kein 5 Sterne Hotel. Ich sitze auch gerne mit einer Tasse Kaffee da und lese ein Buch. Ich kann ohne weiteres 10 Stunden schlafen und könnte danach immer noch müde sein. Ich finde Nächte schön und liebe Gespräche, die man nachts führen kann. Leider kann ich selten ein Ende finden und mein gegenüber wird müde. Generell finde ich selten ein Ende. Auch dann nicht, wenn eines nötig wäre. Manchmal flüchte ich in meine Arbeit. Außerdem habe ich eine Schwäche für schöne Kleidung. Ich glaube, über mich kann ich einiges sagen und ich wünschte, ich könnte auch die Hintergründe über meine Art aufschreiben.
Ich gebe mir Mühe fair zu meinen Mitmenschen zu sein. Bin nicht fähig ein Gespräch zu führen. Nicht fähig Einsicht zu zeigen. Auch, wenn ich Verständnis für jede noch so verstrickte Situation habe, habe ich noch eine eigne Wahrheit. Manchaml weiß ich nicht, was mich eigentlich ausmacht oder wo ich hingehöre. Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich gut kann und wo der Pol ist, an dem ich Kraft tanken kann. Manchmal drehe ich mich solange im Kreis dass ich nicht mehr weiß, wo vorne ist und wo hinten ist. Ich weiß dann nicht mehr, wie ich bestimmte Dinge angehen soll. Ich bin jemand, der für viele Situationen einen Ausweg hat. Ich bin niemand der aufgibt, ich will kein Mitleid. Ich will Wahrheit. Ich bin gutgläubig und habe ein Herz, welches keinen Hass kennt. Ich bin jemand, der keine Schlussstriche ziehen kann und zu lange an Dingen festhält. Manchmal kann ich mich auch von materiellen Dingen schwer trennen (was wohl der Grund für mein chaotisches Zimmer ist) Ich kann nicht ordnen. Aber ich kann viele Dinge gleichzeitig. Ich habe gute Reaktionen und kann zwei Kaffeebecher gleichzeitig auffangen, die mir morgens aus dem Regal fallen. Nachts bleib ich wach, wenn die Fragen zu groß sind. Ehrlichkeit währt am längsten. Das ist (m)ein Mantra. Früher hab ich alles was mir auf dem Herzen lag, in großen Stücken runtergeschluckt und heute würde ich es lieber ausspucken. Meine Art ist kompliziert und gleichzeitig einfach. Manchmal bin ich 1+1 und manchmal eine komplizierte Gleichung. Ich brauche viel Nähe und freue mich über kleine Gesten. Ich brauche viele Umarmungen, Ohren die mir zuhören und Lippen, die mich auch dann küssen wollen, wenn sie mich für einen Moment hassen. Will Heimat. Manchmal hinterfrage ich alles und zweifel sehr an mir und manchmal liebe ich mich selbst und bin mit mir sehr im Reinen. Mein Ziel war es mal, mich nie zu beschweren und mich mit allem zufrieden zu geben. Denn es gibt keinen Grund für mich, unzufrieden zu sein. Aber manchmal ist es schwer, an den guten Gedanken festzuhalten, wenn einem nur negative Dinge über einen an den Kopf geworfen werden. Ich wollte immer allen das Gefühl vermitteln, dass meine Arme immer offen sind und mein Lächeln voller ehrlicher Liebe ist. "fühl dich ruhig wohl bei mir", wollte ich dir sagen. Ich würde nie jemanden für das oder das verurteilen. Du kannst bei mir sein, wer du bist. Ich bin die, die keine Socken trägt und lieber kalte Füße hat. Ich habe Sonne im Herzen aber nicht jeder möchte sie scheinen sehen. Es interessiert mich nicht, was Menschen am Flughafen oder in einer Bäckerei von mir denken. Ich rede in normaler Lautstärke oder lache lauter in Restaurants. Andererseits wüsste ich gerne, wie andere mich sehen. Wie ich auf andere wirke? Wenn ich rede, gehe oder lächle. Ich hätte gerne Lachfalten und Sommersprosse stattdessen habe ich zwei verschiedene Augen und schiefe Zähne, die ich aber trotzdem gerne entblöße. Ich möchte stark sein. Standhaft. Für mich und für alle anderen, die mal Trost brauchen. Ich mag es, wenn Vögel singen, schreibe gerne und habe sehr, sehr viel Geduld. Wann sollte man gehen und wann sollte man bleiben? Ich muss mich selber lieben. Egal, was irgendwer sagt und daran denken, was ich an mir habe. Und das weiß niemand besser wie ich selbst. Ich weiß, was es heißt zu kämpfen. Sei es um eine Person oder für eine Person. Ich weiß, was es heißt alleine zu sein. Aber all das und auch diese zeitweisen Zweifel die aufkommen, ziehen mich nicht mehr runter. Ich weiß, dass ich das Leben liebe. Dass ich das Lachen liebe und ich weiß, wie lebensfroh ich bin. Nicht nur, weil es mir viele sagen. Ich weiß, dass ich Dinge nicht weglachen kann obwohl ich gern könnte. Aber nach dem Sturm scheint auch jedes Mal die Sonne. Ich habe vieles gelernt in der ganzen Zeit. Aber meinen Mut habe ich nie,nie, nie verloren. Ich bin stolz auf mich.
Was ich sagen möchte ist, auch wenn man Zweifel hat und nicht weiß, wer man ist und so viele Fragen im Kopf hat. Man kennt die guten Dinge, an denen man festhalten sollte.
Und am Ende die Frage: Stimmt mein Bild von mir oder belüge ich mich selbst? Ist dein Bild die widerliche Wahrheit über mich? 

Montag, 12. Februar 2018

"Liebe ist kompliziert"

dachte ich, viel lauter als ich eigentlich wollte. "Oder bin nur ich so kompliziert?"
Es ist schwer Worte dafür zu finden, denn in meinen Augen sammeln sich so viele
Tränen. Ein Text aus tiefem Herzen. Alles, was ich die ganze Zeit irgendwie
mit mir rumtrage und manchmal in irgendwelche freien Schubladen stopfe und somit wegstecke,
macht sich nun doch Luft. Ich weiß nicht, ob ich mit jemandem darüber reden kann. Meine
Gedanken kennen so viele Wege, die unerklärlich sind. Ich fühle mich alleine.
Ich hab Angst davor. Angst, vor dem was ich fühle. Wie ist es möglich, dass ein anderer Mensch
so viel Macht über einen hat? Dass ein anderer Mensch darüber entscheiden kann, ob die
Sonne heute scheint oder ob es Regenwetter gibt? Und im nächsten Moment bekomme Angst, weil ich ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und was das mit mir macht. Dieses ständige Gefühl, alles geklärt haben zu wollen. Das Gefühl, manchmal auf Granit zu stoßen. Das Gefühl, sich ständig erklären zu wollen. Das Gefühl, nicht genug zu sein. Das Gefühl, ignoriert zu werden, wenn man doch nur Fragen hat auf die man selbst keine Antwort weiß.. Diese Dinge, die einen beschäftigen, aber die man selber nicht aus der Welt schaffen kann. Das Gefühl, dass man alles kaputt macht, wo doch alles gerade so schön war. Und dann diese Angst, dass alles nie genug war oder eben nicht mehr genug ist. Und nie mehr sein kann. Und dass du dann
Gehst.

Dass du gehst..
Gott. Hilfe. Das ist meine größte Angst. Dass all meine gedanklichen Wege so viele werden, zu wirr werden, zu unausstehlich. Dass meine Sorgen, dir die Nerven rauben. Dass
ich nicht mehr genug bin. Ich hab so eine Angst davor. Dass du
gehst.

Dass du eines Tages
gehst

Dass du eines Tages sagst "ja Lena, ich liebe dich nicht mehr" oder "Ich kann das nicht mehr,
ich verlasse dich"
Aber glaub mir, selbst wenn ein Tag kommen sollte, an dem du gehen willst, liebe ich dich
weiter. Meine Liebe wird ewig leben und mein Herz wird immer treu dir gehören.

Montag, 20. November 2017

nachts

„An manchen Tagen frag ich mich, wies dir geht und was machst 
Dann schließe ich meine Augen und seh wie du lachst“


Ich wache mitten in der Nacht auf und mein erster Gedanke bist du. 
Ich habe den Gedanken immer zur Seite geschoben und wenn ich
Ehrlich bin, wollte ich auch gar nie mehr daran denken. 
Ich hatte es verstanden und es akzeptiert aber wollte es einfach von mir fernhalten.
Für lange, lange Zeit. Ich bin kein Mensch, der aufhört zu lachen oder den Kopf in den 
Sand steckt. Nein. Aber wie lange kann man Dinge von einem fernhalten? Wie lange
Dauert es, bis der erste Gedanke sich wieder einschleicht und man sich beschämend fragt,
Ob man den Klang des Lachens seines liebsten Menschen noch kennt. Ich schäme mich 
Für diesen Gedanken. Aber keine Sorge. Im nächsten Augenblick hab ich dein herzliches 
Lachen gehört. Ich habe es nicht vergessen. Ich erinnere mich an dein Lachen und an deine Augen.
An deinen Duft und an deine Hände. Gott. Niemand kann sich vorstellen, wie sehr ich dich
Vermisse. Ich vermisse dich so sehr. Ich hasse es, wenn ich es nicht ausdrücken kann aber für dieses 
Gefühl gibt es kein Wort. Du bist immer alles gewesen, was ich geliebt habe. Und jeder 
Der uns kannte, wusste das. Denn es war einfach offensichtlich- die liebe. Das Band
Zwischen uns, diese Freundschaft. Das bedingungslos. Ich liebte dich mehr wie ich es je sagen kann. Ich liebte dich so sehr. Glaub mir, du fehlst mir jeden Tag und ich kann es nicht
Fassen, dass ich dich nie wieder sehen werde. Ich kann’s nicht fassen. Ich liebe dich