Mittwoch, 16. Mai 2018

Der Ich-Erzähler

Wer bin ich?
Das weiß ich nicht. Eine Frage die ich mir seit einer Ewigkeit immer wieder stelle. Im Grunde
bin ich ein einfaches Mädchen. Nichts besonderes. Ich wünschte mir aber, dass ich für irgendjemanden da draußen etwas ganz besonderes bin.
Ich habe einen Freund den ich über alles liebe. Einen Freund, der mein Anker ist. Einen Freund
mit dem ich gerne lache und rumalbere. Einen, mit dem ich gerne schöne Abende verbringe, Wein trinke oder dummes Zeug rede. Einen Freund der meine bessere Hälfte ist. Einer der mein Herz in den Händen hält und mit dem ich mir eine Zukunft wünsche. Einer, der mir Geborgenheit gibt und mir das Gefühl gibt angekommen zu sein. Einer der mir zeigt, was Liebe ist. Was Zuhause ist.
Was Zärtlichkeit und Fürsorge bedeutet.
Ich mag es wenn man einen familiären Freundeskreis hat und alles machen kann ohne sich unwohl zu fühlen. Sich alles nehmen kann, ohne zu fragen und alles sagen kann ohne schief angeguckt zu werden. Ich habe einen Hund und eine große Familie, die ich sehr liebe. Ich bin ein absoluter Familienmensch. Für die Menschen die ich liebe, stell ich mich selbst immer hinten an. Bin sehr selbstlos. Ich mag die Natur und habe eine Schwäche für Rosen oder generell für Blumen. Ich mag es, wenn es blüht - egal ob Blume oder Mensch. In mir schläft ein hoffnungsloser alter Romantiker. Ich erhalte gerne handgeschriebene Briefe oder Blumen und mag es, wenn mir jemand seine Jacke bei kaltem Wind anbietet oder mir die Tür geöffnet wird. Manchmal fühle ich mich zerbrechlich und wünsche mir jemanden, der seine starken Arme um mich legt und mir die Haare aus dem Gesicht streicht. Ich finde es attraktiv und süß, wenn jemand kleine Details von meinem Charakter kennt/sich merkt und darauf achtet. Ich finde es schön, wenn jemand etwas erwähnt, was mich auszeichnet und oft frage ich nochmal nach, einfach um es nochmal zu hören. Ich glaube, dass ich bescheiden bin denn aus Geld mache ich mir nichts. Ich habe einen zum Teil einen trockenen Humor, den Fremde selten verstehen. Ich bin lieber ruhig anstatt laut. Ich glaube, ich bin für vieles zu haben aber vor einigen Dingen verschließe ich mich auch. Außerdem habe ich ein paar komische Eigenheiten für die ich manchmal seltsam angesehen werde. zB gebe ich nicht gerne lange Bestellungen bei Mc Donalds ab oder ich werde nervös, wenn im Supermarkt hinter mir eine lange Schlange ist und ich mein Portemonnaie nicht griffbereit habe. Ich mag es nicht, wenn Leute auf mich warten müssen während ich in der Umkleidekabine bin oderso. Dabei bin ich andererseits wahrscheinlich der unpünktlichste Mensch den es gibt (was mich selber stört). Früher habe ich nie über das geredet, was mich bedrückt. Ich habe viel fotografiert und oft Tagebuch geschrieben. Bin weder hyperintelligent noch wunderschön. Ich mag lange Autofahrten mit den richtigen Menschen und der richtigen Musik. Generell interessiere ich mich für gute Musik. Ich habe große Angst vor Nadeln und Blut. Und vor dem schwindeligen Gefühl, welches dadurch ausgelöst wird. Aber meine größte Angst ist weder noch. Am meisten Angst habe ich vor dem "Verlassen". Das war immer einer der Gründe für meine Leidenschaft beim Fotografieren. Das Wissen, etwas festhalten zu können. Ich bin nachtragend, kompliziert und verdammt gefühlvoll.. Manchmal werde ich komisch und weiß nicht warum und ich kann es nicht abschalten. Mir fällt es schwer mich zu entschuldigen und ich bin nicht kritikfähig, wenn die Kritik von geliebten Menschen kommt. Ich mag es, wenn ich Menschen verstehen kann und hinterfrage sehr viel. Ich glaube, ich habe ein extrem gutes Einfühlungsvermögen und kann daher sehr viele Situationen nachempfinden. Mein Freund denkt manchmal, dass ich ihn nicht verstehe. Aber um ehrlich zu sein: stimmt das nicht. Im Grunde gebe ich es nie zu, denn das bereitet mir Schwierigkeiten aber ich verstehe so viele Gefühlslagen und habe für zu vieles Verständnis. Ich bin kein guter Mensch und das habe ich nie gedacht aber ich bin liebevoll und herzlich und das ist das, was ich mit Gewissheit über mich weiß. Nach dem Tod von meiner Oma habe ich mich verändert. Ich weine schneller und lasse Dinge schneller an mich ran. Seitdem habe ich Angst verlassen zu werden und wünsche mir jemanden, der mich so liebt wie ich sie. Denn dann wüsste ich genau, dass es die reinste Form der Liebe wäre. Und dass nichts auf der Welt passieren kann, was diese Liebe ändert. Vor kurzem habe ich etwas erfahren, was mich echt getroffen hat. Keine Ahnung. Sonst höre ich so etwas, mache mir kurz Gedanken und evtl verliere ich heimlich ein paar Tränchen. aber danach lässt es mich "kalt". Ich weiß nicht, was es bedeutet Dinge im Hinterkopf zu behalten. Ich habe machmal Angst aber das gebe ich nie zu, denn ich wäre gern mutig. Damals als ich meine Oma so gesehen habe, all meine Gefühle verdrängt habe um ihre Angst in Mut umzuwandeln, bin ich ein Feigling geworden. Ich bin optimistisch und sehe in fast allem das Gute. Ich bin jemand, der nie aufgibt und für das kämpft, was er liebt selbst wenn es wehtut. Ich bin immer ehrlich, auch wenn es unangenehm werden könnte. Ich bin jemand, der eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen trägt. Ich träume vom Heiraten, einem eigenen Haus und einer eigenen Familie. Einem Mann der mich auch an schlechten Tagen liebt. Jemanden, dem ich mein Herz in die Hände legen kann und der es selbst bei Wind und Wellen nicht fallen und somit ertrinken lässt. Ich habe nicht viel zu geben. Ich bin dieses komische Mädchen mit tiefen Gefühlen. Wenn ich eines kann, dann lieben.
Meine Liebe überdauert Schmerz, Zeit, Zweifel und Wut. Denn meine Liebe kennt keine Einschränkung. Liebe ich dich einmal, dann immer. Ich denke, ich trage ein Licht in mir und kann damit strahlen. Oft wünsche ich mir, mein Lächeln sei ein Strahlen. Ich bin ein sehr lebensfroher Mensch. Gehe gerne zelten, verbringe Sommerabende gerne draußen, ich würde gern ein Baumhaus bauen, geh gerne picknicken, ins Kino oder ins Schwimmbad. Ich verreise gerne und bin auch abenteuerlustig. Ich brauche kein 5 Sterne Hotel. Ich sitze auch gerne mit einer Tasse Kaffee da und lese ein Buch. Ich kann ohne weiteres 10 Stunden schlafen und könnte danach immer noch müde sein. Ich finde Nächte schön und liebe Gespräche, die man nachts führen kann. Leider kann ich selten ein Ende finden und mein gegenüber wird müde. Generell finde ich selten ein Ende. Auch dann nicht, wenn eines nötig wäre. Manchmal flüchte ich in meine Arbeit. Außerdem habe ich eine Schwäche für schöne Kleidung. Ich glaube, über mich kann ich einiges sagen und ich wünschte, ich könnte auch die Hintergründe über meine Art aufschreiben.
Ich gebe mir Mühe fair zu meinen Mitmenschen zu sein. Bin nicht fähig ein Gespräch zu führen. Nicht fähig Einsicht zu zeigen. Auch, wenn ich Verständnis für jede noch so verstrickte Situation habe, habe ich noch eine eigne Wahrheit. Manchaml weiß ich nicht, was mich eigentlich ausmacht oder wo ich hingehöre. Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich gut kann und wo der Pol ist, an dem ich Kraft tanken kann. Manchmal drehe ich mich solange im Kreis dass ich nicht mehr weiß, wo vorne ist und wo hinten ist. Ich weiß dann nicht mehr, wie ich bestimmte Dinge angehen soll. Ich bin jemand, der für viele Situationen einen Ausweg hat. Ich bin niemand der aufgibt, ich will kein Mitleid. Ich will Wahrheit. Ich bin gutgläubig und habe ein Herz, welches keinen Hass kennt. Ich bin jemand, der keine Schlussstriche ziehen kann und zu lange an Dingen festhält. Manchmal kann ich mich auch von materiellen Dingen schwer trennen (was wohl der Grund für mein chaotisches Zimmer ist) Ich kann nicht ordnen. Aber ich kann viele Dinge gleichzeitig. Ich habe gute Reaktionen und kann zwei Kaffeebecher gleichzeitig auffangen, die mir morgens aus dem Regal fallen. Nachts bleib ich wach, wenn die Fragen zu groß sind. Ehrlichkeit währt am längsten. Das ist (m)ein Mantra. Früher hab ich alles was mir auf dem Herzen lag, in großen Stücken runtergeschluckt und heute würde ich es lieber ausspucken. Meine Art ist kompliziert und gleichzeitig einfach. Manchmal bin ich 1+1 und manchmal eine komplizierte Gleichung. Ich brauche viel Nähe und freue mich über kleine Gesten. Ich brauche viele Umarmungen, Ohren die mir zuhören und Lippen, die mich auch dann küssen wollen, wenn sie mich für einen Moment hassen. Will Heimat. Manchmal hinterfrage ich alles und zweifel sehr an mir und manchmal liebe ich mich selbst und bin mit mir sehr im Reinen. Mein Ziel war es mal, mich nie zu beschweren und mich mit allem zufrieden zu geben. Denn es gibt keinen Grund für mich, unzufrieden zu sein. Aber manchmal ist es schwer, an den guten Gedanken festzuhalten, wenn einem nur negative Dinge über einen an den Kopf geworfen werden. Ich wollte immer allen das Gefühl vermitteln, dass meine Arme immer offen sind und mein Lächeln voller ehrlicher Liebe ist. "fühl dich ruhig wohl bei mir", wollte ich dir sagen. Ich würde nie jemanden für das oder das verurteilen. Du kannst bei mir sein, wer du bist. Ich bin die, die keine Socken trägt und lieber kalte Füße hat. Ich habe Sonne im Herzen aber nicht jeder möchte sie scheinen sehen. Es interessiert mich nicht, was Menschen am Flughafen oder in einer Bäckerei von mir denken. Ich rede in normaler Lautstärke oder lache lauter in Restaurants. Andererseits wüsste ich gerne, wie andere mich sehen. Wie ich auf andere wirke? Wenn ich rede, gehe oder lächle. Ich hätte gerne Lachfalten und Sommersprosse stattdessen habe ich zwei verschiedene Augen und schiefe Zähne, die ich aber trotzdem gerne entblöße. Ich möchte stark sein. Standhaft. Für mich und für alle anderen, die mal Trost brauchen. Ich mag es, wenn Vögel singen, schreibe gerne und habe sehr, sehr viel Geduld. Wann sollte man gehen und wann sollte man bleiben? Ich muss mich selber lieben. Egal, was irgendwer sagt und daran denken, was ich an mir habe. Und das weiß niemand besser wie ich selbst. Ich weiß, was es heißt zu kämpfen. Sei es um eine Person oder für eine Person. Ich weiß, was es heißt alleine zu sein. Aber all das und auch diese zeitweisen Zweifel die aufkommen, ziehen mich nicht mehr runter. Ich weiß, dass ich das Leben liebe. Dass ich das Lachen liebe und ich weiß, wie lebensfroh ich bin. Nicht nur, weil es mir viele sagen. Ich weiß, dass ich Dinge nicht weglachen kann obwohl ich gern könnte. Aber nach dem Sturm scheint auch jedes Mal die Sonne. Ich habe vieles gelernt in der ganzen Zeit. Aber meinen Mut habe ich nie,nie, nie verloren. Ich bin stolz auf mich.
Was ich sagen möchte ist, auch wenn man Zweifel hat und nicht weiß, wer man ist und so viele Fragen im Kopf hat. Man kennt die guten Dinge, an denen man festhalten sollte.
Und am Ende die Frage: Stimmt mein Bild von mir oder belüge ich mich selbst? Ist dein Bild die widerliche Wahrheit über mich? 

Montag, 12. Februar 2018

"Liebe ist kompliziert"

dachte ich, viel lauter als ich eigentlich wollte. "Oder bin nur ich so kompliziert?"
Es ist schwer Worte dafür zu finden, denn in meinen Augen sammeln sich so viele
Tränen. Ein Text aus tiefem Herzen. Alles, was ich die ganze Zeit irgendwie
mit mir rumtrage und manchmal in irgendwelche freien Schubladen stopfe und somit wegstecke,
macht sich nun doch Luft. Ich weiß nicht, ob ich mit jemandem darüber reden kann. Meine
Gedanken kennen so viele Wege, die unerklärlich sind. Ich fühle mich alleine.
Ich hab Angst davor. Angst, vor dem was ich fühle. Wie ist es möglich, dass ein anderer Mensch
so viel Macht über einen hat? Dass ein anderer Mensch darüber entscheiden kann, ob die
Sonne heute scheint oder ob es Regenwetter gibt? Und im nächsten Moment bekomme Angst, weil ich ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll und was das mit mir macht. Dieses ständige Gefühl, alles geklärt haben zu wollen. Das Gefühl, manchmal auf Granit zu stoßen. Das Gefühl, sich ständig erklären zu wollen. Das Gefühl, nicht genug zu sein. Das Gefühl, ignoriert zu werden, wenn man doch nur Fragen hat auf die man selbst keine Antwort weiß.. Diese Dinge, die einen beschäftigen, aber die man selber nicht aus der Welt schaffen kann. Das Gefühl, dass man alles kaputt macht, wo doch alles gerade so schön war. Und dann diese Angst, dass alles nie genug war oder eben nicht mehr genug ist. Und nie mehr sein kann. Und dass du dann
Gehst.

Dass du gehst..
Gott. Hilfe. Das ist meine größte Angst. Dass all meine gedanklichen Wege so viele werden, zu wirr werden, zu unausstehlich. Dass meine Sorgen, dir die Nerven rauben. Dass
ich nicht mehr genug bin. Ich hab so eine Angst davor. Dass du
gehst.

Dass du eines Tages
gehst

Dass du eines Tages sagst "ja Lena, ich liebe dich nicht mehr" oder "Ich kann das nicht mehr,
ich verlasse dich"
Aber glaub mir, selbst wenn ein Tag kommen sollte, an dem du gehen willst, liebe ich dich
weiter. Meine Liebe wird ewig leben und mein Herz wird immer treu dir gehören.

Montag, 20. November 2017

nachts

„An manchen Tagen frag ich mich, wies dir geht und was machst 
Dann schließe ich meine Augen und seh wie du lachst“


Ich wache mitten in der Nacht auf und mein erster Gedanke bist du. 
Ich habe den Gedanken immer zur Seite geschoben und wenn ich
Ehrlich bin, wollte ich auch gar nie mehr daran denken. 
Ich hatte es verstanden und es akzeptiert aber wollte es einfach von mir fernhalten.
Für lange, lange Zeit. Ich bin kein Mensch, der aufhört zu lachen oder den Kopf in den 
Sand steckt. Nein. Aber wie lange kann man Dinge von einem fernhalten? Wie lange
Dauert es, bis der erste Gedanke sich wieder einschleicht und man sich beschämend fragt,
Ob man den Klang des Lachens seines liebsten Menschen noch kennt. Ich schäme mich 
Für diesen Gedanken. Aber keine Sorge. Im nächsten Augenblick hab ich dein herzliches 
Lachen gehört. Ich habe es nicht vergessen. Ich erinnere mich an dein Lachen und an deine Augen.
An deinen Duft und an deine Hände. Gott. Niemand kann sich vorstellen, wie sehr ich dich
Vermisse. Ich vermisse dich so sehr. Ich hasse es, wenn ich es nicht ausdrücken kann aber für dieses 
Gefühl gibt es kein Wort. Du bist immer alles gewesen, was ich geliebt habe. Und jeder 
Der uns kannte, wusste das. Denn es war einfach offensichtlich- die liebe. Das Band
Zwischen uns, diese Freundschaft. Das bedingungslos. Ich liebte dich mehr wie ich es je sagen kann. Ich liebte dich so sehr. Glaub mir, du fehlst mir jeden Tag und ich kann es nicht
Fassen, dass ich dich nie wieder sehen werde. Ich kann’s nicht fassen. Ich liebe dich

Montag, 12. Juni 2017

an leines

Worte finden, um etwas zu beschreiben oder zu sagen und dem den nötigen Ausdruck zu verleihen.


Kẹr·be
"eine kleine, v-förmige Vertiefung in etwas."

Ich weiß nicht genau, wie ich diesen Text anfangen soll. Aber ich bezieh mich auf die Bedeutung der Kerbe. Denn manche und wenige Menschen sind in meinem Leben etwas wie eine Kerbe. Eine Vertiefung, ein Einschnitt. Ob positiv oder negativ. Diese Menschen haben mein Leben verändert und mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich habe mal mehr darüber nachgedacht und mal weniger, aber heute möchte ich das zum Ausdruck bringen. Ich kann diese Menschen an beiden Händen abzählen und dazu eine lange Geschichte erzählen, bei welcher mir locker die Tränen kommen würden. Ich habe eine Freundin, die ich über alles liebe. Ich weiß, dass ich ihr viel zu selten sage, wie lieb ich sie habe und noch viel mehr weiß ich, dass ich es öfter tun sollte. Danke.
Dass du mein Leben geprägt hast, ich so viele von dir lernen durfte und dafür, dass du mich nie aufgegeben hast.

durch meine Augen ist sie ein so schöner und besonderer Mensch ist. Und ich finde keine Worte dafür, damit sie mir glauben kann, denn sie sieht das (glaub ich) ganz anders. Dann wünsche ich mir, dass sie sich sehen kann. Mit meinen Augen. In all diesen Farben. Ja, zeig dich wie du magst. Aber ich kann dich sehen. Ich weiß, wer du bist. Und mit all dem, was du bist, hast du mein Leben verändert. Du bist ein Teil von mir, denn du bist ein Vertiefung und Bereicherung. Ich liebe dich. Und auch- wenn du es nicht weißt, denk immer daran, dass ich dich nicht, für nichts und niemanden, sitzen lasse. Denn Loyalität schreib ich groß. Ich habe dir meine Treue geschworen und die werde ich dir niemals nehmen. Du bist nie allein! loveu.

Dienstag, 16. Mai 2017

WEHMUT

Mir soll jemand sagen, wann es endlich aufhört, wehzutun! Wann ann ich endlich wieder atmen, ohne dass ich denke, mir kann jeden Moment die Luft wegbleiben? Wann kann ich endlich wieder reden, ohne dass mir die Worte fehlen? Wann kann ich endlich wieder lieben, ohne Angst vor dem Verlieren zu haben? Erst tippen meine Finger die Worte aus meinem Herzen und dann drücke ich zum 1000 Mal die Backspacetaste, weil die Tränen nur so von meinen Wangen rinnen. "lasst mich alle in Ruhe", denk ich mir still und leise. Soll mich doch jeder nur in Ruhe lassen. Mit wem kann ich schon sprechen? Ich muss mein Herz auf einen Servierteller legen. Wer ist so bekloppt und liefert sich aus? Niemand. "ist mir doch egal, was schlimmeres als das kann doch sowieso nicht mehr passieren", sagte ich mir und riskierte immer, immer, immer und immer wieder alles was ich habe. Ich habe aufgehört mich nach Dingen zu richten und aufgehört, das zu tun, was andere von mir verlangen. Wenn ich zurückdenke, dann muss ich jedesmal weinen. Ich trage ein Loch im Herzen. Wenn ich zurückdenke, dann finde ich mich immer zuerst im Krankenhaus wieder.Vor dir. Vor einem Tropf, vor einer Nadel, vor Blut. Ich erinner mich oft daran, wie viel Angst ich hatte und dass ich mir nichts mehr wünschte, als dem Schwindel nachzugeben oder rauszurennen.
Deine Schreie hallen in meinem Kopf.
Ich kann nicht. Ich will weg. Ich kann das nicht. Wirklich nicht. Was soll ich tun? Bitte. Hilfe.
Ich höre deine Schreie. Noch heute. Und noch heute, ist es für mich so schrecklich, dass ich keine Worte dafür finde. Ich. liebe. dich. so sehr. so, so, so sehr. Ich habe so viel Angst. Vor der Nadel und dem Blut. Aber am allermeisten, vor meiner Hilflosigkeit. Statt meinem Instinkt nachzugeben und raus zu rennen, steh ich von meinem Platz in der Ecke auf und mache einen Schritt auf dich zu. Ich werde nicht gehen-Niemals. Die Tränen und die Angst schlucke ich runter, damit ich für dich stark sein kann. Ich sehe deinen Schmerz und das trifft mich mit so einer Wucht. Ich höre, wie verzweifelt und traurig du bist, in jedem Ruf. "Lena.. sei stark", sag ich mir. Ich komm zu dir, nehme deine Hand und sage dir, dass es gleich vorbei ist. "Halt durch, du hast es gleich geschafft" , sage ich viel stärker und viel ruhiger, als ich es bin. Du vertraust mir. (hat jemand auch nur eine verdammte Ahnung, wie sehr ich sie geliebt hab?!) Du hast mir immer vertraut. Und dann habe ich mir selber vertraut. Ich bin für dich da. Ich bin da, wenn du schwach wirst. Ich bin immer da. Immer. Und dafür stecke ich alles zurück. Alles

Sag mir, wann ich wieder atmen kann. Sag mir, wann ich wieder Luft kriege.

Montag, 27. Februar 2017

Loch im Herzen

Jeden Tag da denke ich an dich. An dein Lächeln, deine Hände und an deine Augen. Ich erinnere mich daran, wie du mich umarmt hast und an deinen Duft. Ich erinnere mich an deine liebevolle Art und daran, dass es keinen Menschen gibt, der so ein reines Herz besitzt. Ich spüre den Drang, aufzustehen, durch den Garten zu rennen, bei dir sturm zu klingeln und Tee mit dir zu trinken. Und dann fällt mir plötzlich ein, dass das nicht mehr geht. Weil du mir nie wieder die Tür öffnen kannst. Weil du mir nie wieder Tee kochen kannst und ich dich nie wieder lächeln sehen kann. Dann kann ich diese Leere fühlen. Und ich muss dabei zu hören, wie mein Herz bricht. Ich habe keine Wahl. Dann überrumpelt mich alles regelrecht. Ich fühl einen Schlag tief, tief ins Herz und das Wort "Vermissen" bekommt ein ganz andere Bedeutung.

Und eine ganz neue Dimension

Montag, 6. Februar 2017

Teil 2

2.1 Dein Garten

Von der Straße aus, die durch eine Siedlung führt, sieht man nur ein schönes, großes Haus. Ein altes aber dennoch schönes Bauernhaus. Welches ziemlich in die Jahre, aber auch durch die Zeit, gekommen ist. Eine Dornenhecke hat dein Haus immer von der Straße getrennt. Ich erinnere mich, dass ich mich beim Schaukeln oft an deren Dornen verletzt hatte. Kein Kind aus der ganzen Siedlung hatte so eine große und schöne Schaukel wie ich. Mit dieser Schaukel konnte man so hoch Schaukeln, dass man das Ende der Siedlung sehen konnte. Auf dieser Schaukel habe ich so viel Zeit verbracht. Wenn man zu deiner Eingangstür wollte, musste man an der Hecke vorbei und konnte die Auffahrt entlang laufen. ODER man benutzte das kleine, schöne Gartentor, welches von Rosen umgeben war. Ich ging immer durch das kleine, schöne Gartentor. Aber nur weil es schneller ging. Ich öffnete das Tor auch nie, sondern stieg immer oben drüber. Ich hatte es immer viel zu eilig, zu dir zu kommen. Wenn ich ganz aufgeregt war, dann rannte ich lieber außen rum und nahm den "normalen" Weg. Dein Garten ist so wunderschön. Du hast die Blumen geliebt. Du hast deinen Garten geliebt und das konnte man sehen. Er war eine Mischung aus wilder und gepflegter Liebe. Aber egal wo man hin sah, man sah die Liebe. Die Liebe in deinen Blumen, in den Bäumen und den Stäuchern die zum Teil kreuz und quer wuchsen. Manchmal erinnerte mich der Garten an einen Dschungel und wenn man dann genauer hin sah, dann sah man die Liebe im Detail. Rund um deinem Haus waren Blumen und das grünste und satteste Gras. [...]
Du hast die Blumen geliebt- so sehr. Und das wusste ich schon immer. Deine liebste Blume war die Rose. Aber keine Blume ist so schön wie du. Du bist die schönste Blume von allen Feldern dieser Welt. Du hast immer am Schönsten geblüht, hattest immer die schönsten Farben. Du hast für alle geblüht, ohne etwas zu bekommen. Ich liebe dich, meine Rose. Leb wohl